Wichtiges zur Therapeutischen Hypnose
Der Mensch ist unter Trance weder leichtgläubig noch naiv; er folgt keinen Instruktionen, die seiner persönlichen Ethik oder seinen persönlichen Werten zuwiderlaufen. Versuche, Menschen in Trance zu irgend etwas zu zwingen, was sie nicht wollen, lässt sie aus der Trance heraustreten.
Für gewöhnlich säen solche Versuche Misstrauen und Wut dem Therapeuten gegenüber und beeinträchtigen die Beziehung dadurch ernstlich. Ein erfahrener, verantwortungsbewusster Hypnosetherapeut ist sich dieser Gesetzmässigkeiten bewusst und geht deshalb respektvoll damit um.
Die hypnotisierte Person behält hinsichtlich ihres Erlebens die vollständige Wahlfreiheit. Die Sicherheit und der Zustand des Sich-Wohlfühlens, die normalerweise in einer therapeutischen Trance empfunden werden, erhöhen das Gefühl für diese Wahlfreiheit. Da der Klient in Trance frei ist von der Beherrschung durch die sorgenvolle, fixierte Sichtweise normaler Bewusstseinsprozesse, ist er, mit einem gehetzten Geschäftsmann im Urlaub vergleichbar, bereiter und fähiger, mit seiner inneren Kreativität oder seinen unbewussten Verhaltensprozessen zu experimentieren.
Das Erleben der Trance ist allerdings bei jedem Menschen unterschiedlich.
Um gute Ergebnisse zu erlangen, muss das Erleben einer Trance nicht so tief sein, dass Sie nichts mehr wissen. Der leicht veränderte Bewusstseinszustand, in dem Sie sich während einer Behandlung befinden, kann sich jedoch laufend verändern. Zeitweise können Sie so sehr in Ihre innere Welt versunken sein, dass Sie Äusseres nicht mehr wahrnehmen.
Erwarten Sie am besten gar nichts Aussergewöhnliches sondern kommen Sie mit Ihrer Seele auf Entdeckungsreise und öffnen Sie sich für diejenigen Dinge, die auftauchen, weil sie beachtet werden wollen. Somit ist Ihnen und mir Erfolg gewiss...

